Vorladung als Beschuldigter

Wenn Sie von der Polizei mit einer Vorladung als Beschuldigter konfrontiert werden, sollten sie sich an die folgenden zwei Grundregeln halten:

Vorladung als Beschuldigter – Grundregeln

Erster Verhaltensratschlag bei Vorladung als Beschuldigter: Sie sollten von Ihrem prozessualen Schweigerecht als Beschuldigter Gebrauch machen und sich nicht vorschnell zu den Vorwürfen äußern. Ein solches Schweigen kann einem im weiteren Verfahren nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Wenn man doch etwas sagt, besteht die Gefahr, das einem später von übereifrigen Staatsanwälten die Worte im Munde verdreht werden.

Zweiter Verhaltensratschlag bei Vorladung als Beschuldigter:  Die betroffenen Personen sollten sich umgehend mit einem Strafverteidiger in Verbindung setzen, welcher auf die Bearbeitung von strafrechtlichen Mandaten spezialisiert ist. Abzuraten ist in jedem Fall davon, sich von einem in diesem Bereich unerfahrenen Kollegen vertreten zu lassen oder ohne vorherige anwaltliche Beratung Angaben zu machen.
Also insbesondere nicht erst bei der Polizei eine Aussage machen in der Hoffnung, damit hätte sich die Sache erledigt. Sehr häufig passiert das Gegenteil!  Es flattert eine Anklageschrift ins Haus, obwohl doch der „liebe“ Polizeibeamte gesagt hatte, die Sache sei mit der Aussage vom Tisch. Dies wäre vermeidbar gewesen mit einer vorherigen Beratung beim Strafverteidiger und der Akteneinsicht.

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Anwalt Strafrecht Oberhausen - Vorladung als Beschuldigter

 

Vorladung als Beschuldigter